Kölner Lichter

War einst ein Feuerwerker Zu Andernach am Rhein Ein hoch gelobter Meister Er könnt nicht größer sein

Er hatte schon geschossen Viel Feuerwerke bunt und schrill Für Feste und für Märkte Und immer laut und viel

Und seine Shows die waren So schön so laut so fein Er schoss auch Lieb und Glauben Mit in die Shows hinein.

Doch aller Feuerwerke Krone Die er geschossen hat Das sind die Kölner Lichter Zu Köln in der Stadt

Ja auf der Heinz Huber Da stand das Meisterstück Rief schon manch alten Pyro Zu seinem Werk zurück

Wie hat der Feuerwerker So gut das Werk bedacht Wie hat er seinen Geiste Gestresst bei Tag und Nacht

Und als die Stund gekommen Das es schussfertig war Die Ladeluken offen Da feuert’s ganz und gar

Da ruft er seine Helfer Zur Zündaufsicht herein Ich lass euch unter Aufsicht Mit der Explo hier allein

Will mich mit einem Schusse Versichern vor der Show Ob alles recht verkabelt Wenn’s klappt dann währ ich froh

Doch hütet euch und rühret Den Zündknopf niemals an Sonst wäre es um mein Leben Fürwahr schon getan

Der Helfer steht am Zünder Schaut in das Rohr hinein Da lieget ruhig die Bombe Und will geschossen sein

Es tönt ihm den Ohren Und zuckt durch seinen Sinn Und zieht an allen Fingern Zum Feuerknopfe hin

Er hat ihn in den Händen Er hat ihn umgedreht Da wird im Angst und Bange Er weiß nicht was er tät

Und läuft zu seinem Meister Den Fehler zu gestehn Will seine Knie umfassen Und Ihn um Gnade flehn

Wie dieser nun besonnen Vernimmt des Helfers Wort Da reist ihm aus die Stimme Und brüllt ihn wütend fort

Er prügelt mit nem Leitstab Dem Helfer auf die Nuss Dann rennt er nach dem Rohre Der Gefahr dort nicht bewusst

Vielleicht das er noch retten Die Show noch stoppen kann Doch sieh die Show ist fertig Und alle erfreun sich dran

Der Helfer liegt am Boden Sah nur des Meisterwerkes Rest Ach Meister lieber Meister Du schlugest viel zu fest