Gestern ging es zusammen mit Pichu zur Zena Trophy ins belgische Bree.

Ich unterschätzte die Entfernung etwas so das es fast knapp wurde bis wir vor Ort waren. Zunächst wurde man weiträumig am Festivalgelände vorbeigelotst und ich dachte schon sch.... wie weit sollen wir bitte laatschen?

Allerdings ging es dann doch plötzlich nach rechts ab über Wald und Feldwege wieder zurück zum Gelände. Der Parkplatz wurde quasi von hinten angefahren. Ansich ganz klug gemacht damit auf der Hauptstraße kein Rückstau entstehen konnte.

Nach 5€ Parkgebühr fanden wir einen Parkplatz in eingangsnähe und machten uns sofort auf das Gelände zu entern.

Am Eingang bekam jeder ein Armbändchen in Gelb. Jetzt hies es schnell nach vorne und die anderen Angebote rechts und links liegenlassen denn es war schon nach halb 6 und um 6 sollte ja die Mascletta starten.

Ein Filmplatz in 2ter Reihe war noch zu ergattern und wir freuten uns auf die kommenden Stunden mit belgischem Feuerwerk.

18:00 h die Mascletta konnte starten.

Zunächst mehr am Himmel als im Käfig drückten dumpfe Salutschläge in der Magengegend. Das Erdbeben war in diesem Jahr auf jjeden Fall besser als 2013.

 

 

Nachdem dann alle wieder etwas höhren konnten und die Reihen sich etwas gelichtet hatten konnte ich für die Daylight Show noch etwas näher an den Zaun rücken mit meinem Stativ. Es trafen immer mehr bekannte Gesichter ein und es wurde ein nettes kleines Forentreffen.

19:00 h Zeit für die Daylightshow.

Zunächst mit ein paar Saluts gestartet, über farbigen Rauch am Boden und im Himmel, steigerte sich das Spektakel zu einem Salutgekessel vom Feinsten. Ich habe schon immer gesagt die Zena Trophy ist als sehr laute Veranstaltung bekannt

 

 

Bis zu den 6 Beiträgen der eigentlichen Zena Trophy war jetzt etwas Zeit und das nutzten viele der gute und gerne 20 bis 30.000 Besucher.

Da sei zu nächst mal der 60 m hohe Bunge Kran genannt von dem man sich für 35 € (inc. Zena T-Shirt) herunterstürzen konnte, daneben der sogenannte Free Fall. Eine 10 m hohe Schwerenbühne von der man in ein großes Luftkissen sprang.

Das Feuerwerksweitwerfen gab es auch wieder genau so wie den Graffittiy Künstler. An die jüngeren Besucher war auch gedacht worden den es gab einen Workshop "sicheres Umghehen mit Feuerwerk" einen Rodeo Stier sowie eine Hüpfburg.

Auch wenn ich nicht dabei war sollen die geführten Backstagetouren über die Abbrennplätze sehr spannend und informativ gewesen sein. Schöne Idee die breite Masse auch mal einen Blick hinter die Kulissen werfen zu lassen.

20:30 h begann dan endlich der eigentliche Wettbewerb der 6 Teams. Leider war das ganze mehr einen bunte Rauch Aktion als alles andere. Die hohe Luftfeuchtigkeit lies alles sehr schnell einnebeln und der fehlende Wind machte den Durchblick schwer. Dennoch habe ich alles auf Video festgehalten.

 

 


 

     

 

     

 

 

ie kleine Pause bis zur Zena Demo (dem Vorschießen) war recht schnell überbrückt und unter Kumpels und Kollegen mit netten Gesprächen wurde es nie langweilig. Zusätzlich sorgte das milde Klima und trockene Wetter für einen angenehme Stimmung.

22:00 h Start des Vorschießens.

Wieder einmal war der Unterschied zu einem deutschen Vorschießen deutlich zu erkennen. Hier wurden immer mehrere verschiedene Cakes gleichzeitig gezündet (Ich denke das waren die in B und NL bekannten Assortiements von Cakes). Teilweise ging da richtig fett was ab. Und wem es bissher nicht laut genug war bekam eine ordentliche Dröhnung aufs Trommelfell.

 

Jetzt war wieder eine etwas längere Pause bis zur großen Spektakleshow angesagt. Ich machte einen Blick über die anwesenden Menschenmassen und war doch beeindruckt wieviele Besucher des "Wacken der Pyros" besuchten.

23:15 h das große Finale.

Zunächst hätte ich fast den Einsatz verpasst denn ich dachte es geht erst 23.30 h los. Man was war das wieder eine Materialschlacht. Teilweise waren mir die Bilder zu überladen oder es wurden Bilder quasi kaputtgeschossen. Die einzelnen Bomben die teilweise schon etwas ausgefallen waren kamen leider nicht so zur Geltung.

Hier wurde auf Masse und Klasse gesetzt. Vorallem der Abschluss hinterlies einen bleibenden Eindruck. Spätestens dannach lief wohl jedem bildlich gesehen Blut aus dem Ohr. Mann war das ein Geballer, Gedonner und und Dauerdrücken im Magen. einfach nur Jiha....

 

 



Wir ließen die Massen erst einmal abziehen bevor wir uns auch Richtung Parkplatz aufmachten. Verhältnissmäßig schnell kamen wir dann doch auf die Schnellstraße und um etwa 03:00 h waren wir wieder in Andernach. Ich habe natürlich die Nacht dann noch alle Videos fertiggemacht und lag gegen 06:00 h endlich in meinem Bettchen.