Der Pulverdampf ist soeben abgezogen und die letzten rauchenden Reste sind entfernt und schon bin ich mit meinem Bericht dabei

Gestern Morgen hies es um 5 h aufstehen, schnell was essen und ab ins Auto.

Wie verabredet traf ich Stryder am Frankfurter Airport und es ging weiter bis nach Feucht. Unterwegs tauschten wir aber die Plätze da ich mittlerweile tierisch müde war

Mann soll es nicht glauben aber was man manchmal auf der Autobahn so erlebt. Da stand ein Truck in der Einfahrt des Parkplatztes und blockierte alles. Ich mußte übers Gras fahren um dem Depp da auszuweichen.....

Als wir dann endlich in Feucht angekommen waren konnten wir schon die ersten Aufbauten sehen. Sofort sind wir zu den Teams und haben sie begrüßt. Bis auf die Fire Devils waren ja alles altbekannte aus Feucht.

Wir beide hielten uns aber hauptsächlich bei den Portas auf.

Wahnsinn was wieder alles an Cakes und anderen PTG aufgefahren wurde...



Mittags gab es dann für alle lecker Pizzen. (und für mich den Schluck aus dem Schnapsglas das keines war ) Es handelte sich hierbei um die Kappe des Zink Vulkans natürlich nur mit Cola



Nach dem Essen ging es weiter mit dem Verleiten und sonstigen Feinarbeiten.

Interessant zu sehen das die Berliner Feuertöpfe riesige Lichterbilder gebaut hatten. Auch ihr "Schnurrakte" aus Vesuven war eine interessante Idee.



Was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter. Nicht ein Tropfen Regen kam bei uns runter und wenn man bedenkt was in Nürnberg los gewesen sein soll dann hatten wir echtes Schwein.

Bis auf eine Dauergegrummel das an uns vorbeizog und Wetterleuchten am Abend war nichts.

Die Teams waren natürlich immer noch beschäftigt und bauten bis kurz vor knapp ihr Material auf und klemmten an. Ziemlich genau um 20 h konnte es dann losgehen mit dem Feuerwerk der Fire Devils

Zum 1. mal dabei und dann gleich als erster schießen. Ich glaube mehr Anspannung kann es für ein Team nicht geben.

Was allerdings dabei raus kam war wirklich sehr sehenswert. Zu den Songs

Wind of Change von den Scorpions

und

Firework von Kate Perry

malten sie wirklich tolle Bilder in den Himmel.

(Für mich hätten sie den Wettbewerb gewonnen)

 

Interessant waren bei den Berlinern wie ja vorher schon geschrieben die großen Lichterbilder.

Leider funktionierte die Vesuv Rakete nicht und das 2. Lichterbild mußte händisch gezündet werden.

Aber auch so gab es einige technische Probleme bei den Feuertöpfen. Schade aber es war trotzdem ganz nett

 

 

Tears of Fire 2011 in neuer Zusammensetzung.

Auch hier eine wirklich perfekte Umsetzung der einzelnen Titel. Besonders spektakulär der Part zu Smels like Teen Spirit in der Appocalyptica ? Version und das Finale aus nicht enden wollenden Cracklingwellen

 

 

Zu guter letzt waren die Sieger des Jahres 2010 an der Reihe. Die Porta Pyros hatten auch eine neue Besetzung.

Den Pflichtteil untermalten die Portas von allen 4 Teams am besten mit Feuerwerk. Das Finale war wirklich derb mit 4 Voodos und getoppt von jede Menge Blue Star und Golden Star Rohren

 

Nachdem alles geschossen war ging es ans Auszählen der Bewertungen. Dabei stellte sich doch ganz schnell herraus, das die Portas und auch die Tears wieder sehr eng beieinander lagen.

Letztendlich belegten die Tears den 1. Platz, gefolgt von den Portas und den Firedevils. Aufgrund der technischen Schwierigkeiten kamen die Berliner leider nur auf den 4. Platz.



Mein Resümee fällt in diesem Jahr sehr positiv aus da wir ja wirklich Glück mit dem Wetter hatten. Kein Regen, kein Rauch, was will man mehr.

Einzig die Siegerehrung mit Pokalen könnte man wieder auf dem Abbrenner durchführen und auch die Zündtische sollten nicht unbedingt vor die Cams gestellt werden